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Gymnasiale Oberstufe

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QuellenDie Komplexität der Gymnasialen Oberstufe erfordert eine umfassende Bereitstellung aller erstrangigen Dokumente (Verordnungen des MK Niedersachsen) und die Verfügbarkeit weiterer Dokumente, die zu einem besseren Verständnis und als Entscheidungshilfe bei der individuellen Gestaltung der Schulzeit in der Gymnasialen Oberstufe hilfreich sein können.

SeminarfachDie sehr sinnvolle Einrichtung des Seminarfaches in der Gymnasialen Oberstufe in Niedersachsen schafft neue methodische und didaktische Möglichkeiten, die in diesem Maße bisher nicht in den klassischen Schulfächern genutzt werden konnten. Für die Schüler/innen besitzt das Seminarfach eine Brückenfunktion zwischen Gymnasium und Universität/Fachhochschule, da grundlegende Arbeits- und Präsentations-techniken für ein späteres Studium im Seminarfach hohe Berücksichtigung finden können.

FacharbeitDie Facharbeit ist ein fester Bestandteil des Seminarfaches und von besonderer Bedeutung in der zwei-jährigen Schulzeit in der Qualifikationsphase. Sie ermöglicht eine vertiefende Beschäfftigung mit einem wissenschaftlichen Thema aus dem inhaltlichen Bereich des Seminarfaches und kann ein Modell für spätere wissenschaftliche Publikationen sein. Schüler/innen können hierbei auch erfahren, ob die wissenschaftliche Arbeit für sie zukunftsgestaltend sein kann. Um dieses Instrument sinnvoll und auf angemessenem Niveau einsetzen zu können, sind einige Hinweise zu beachten, aber auch über Erfahrungen ist nachzudenken.

KurssystemDas Kurssystem eines Gymnasiums ist sein Markenzeichen. Es gestaltet die Möglichkeiten junger Menschen, erfolgreich alle Voraussetzungen für die Abiturprüfung zu erfüllen. In gleichem Maße reflektiert es die gesellschaftlichen Anforderungen an dieses Schulsystem und schafft grundlegende Voraussetzungen für ein späteres Berufsleben.Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Kurssystems hängen von vielen Faktoren ab. Nur nach den Kurswün-schen von Eltern und Schülern Strukturen zu bilden, ist sicherlich genauso fragwürdig, wie eine Verplanung junger Menschen ausschließlich nach Vorgaben politischer Planvorgaben oder ökonomischer Forderungen.Detaillierte, insbesondere auf die St. Ursula-Schule bezogene Informationen sollen bei der Gestaltung und Evaluierung eines Kurssystems helfen, dem es gelingt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen individuellen Wahlfreiheiten, amtlichen Vorgaben und gesellschaftsrelevanten Ansprüchen zu schaffen. Hierbei hat auch eine freie Schule nur eingeschränkte Möglichkeiten; amtliche Vorgaben zu hinterfragen kann nicht das Ziel dieser Betrachtungen sein.



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